Kreismedienzentrum Tübingen
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Hier stellen wir Ihnen monatlich eine kleine Auswahl von unseren Neuerscheinungen vor: Aus der Reihe "Stark! Kinder erzählen ihre Geschichte" haben wir neu: Laura- Ich bin zu dünn ; Hatice-Eine Niere für mich und Corinne - Mein Geheimnis . Auf den 3 DVDs erzählen die Teenager ihre Situation. Laura leidet an Magersucht und ist in Therapie, Hatice wartet auf eine neue Niere und hofft bald wieder ein normales Leben ohne Schläuche im Bauch zu haben. Sie hat täglich die Hoffnung auf den erlösenden Anruf. Und dann ist der Tag da - eine Spender wurde gefunden aber was, wenn der Körper die Niere abstößt? Corinne erzählt aus ihrem Leben mit dem HIV-Virus. Wie es ist, so einen Virus insich zu haben, jeden Tag Tabletten zu bekommen aber es niemanden zu erzählen. Den gerade im ländlichen Raum, kann man schnell durch falsche Angst und Scheu ausgegrenzt werden. Der Luther - Code 1-6 veranschaulicht welches Nachwirken Martin Luther hinterlassen hat. Jedes Jahrhundert wird unter die Lupe genommen. Von Johannes Kepler über Marie Gouze und Gotthold Ephraim Lessing bis hin zum 21. Jahrhundert und des wissenschlaftlichen -technologischen Fortschritt und die Digitalsierung des privaten und öffentlichen Lebens. "Werte und Normen in Deutschland" veranschaulicht mit einfachen animierten Männchen Themen wie Gleichberechtigung, Erziehung , Schulbildung , Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit. Der Unterrichtsfilm zeigt auch aus der Perspektive von Flüchtlingen die Werte und Normen der deutschen Gesellschaft. Der Film kann in verschiedenen Sprachen angewählt werden. Er bietet eine gute Grundlage um die Themen zu besprechen, da auch negativ Meinungen vertreten sind.

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Das Kamishibai stammt ursprünglich aus Japan und heißt übersetzt Papiertheater. In einem hölzernen Rahmen befinden sich Bilder, die eine Geschichte illustrieren. Der Vorführer erzählt – ähnlich den Bänkelsängern – diese Geschichte und zeigt dazu die Bilder. Der Rahmen ist oben geöffnet. Nimmt man das vordere Bild heraus, wird das nächste Bild sichtbar. Der Ursprung des Kamishibai (übersetzt: Papier-Theater) liegt in Japan. Dort zogen bereits im 12. Jahrhundert buddhistische Wandermönche durchs Land und verwendeten Bilderrollen, um buddhistische Lehren und Weisheiten im Volk zu verbreiten. Ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts nutzten Süßigkeitenhändler das Kamishibai als Werbemaßnahme für ihre Straßenverkäufe. Sogenannte Kamishibai-Männer fuhren mit Fahrrädern durch die Dörfer. Auf ihrem Gefährt hatten sie einen Holzaufbau mit Rahmen befestigt, in dem sie Papierbilder präsentierten und dazu Geschichten erzählten. Oft waren die Erzählungen als Fortsetzungsgeschichten aufgebaut, so dass die Dorfkinder den nächsten Besuch der Händler gespannt erwarteten. Heute nutzen Pädagogen in vielen Ländern das Kamishibai als Instrument der bildgestützten Erzählkunst. Auch Erzähler, Schauspieler und andere Künstler schätzen das Medium und verwenden es auf vielfältige Weise für ihre Arbeit. Seit einigen Jahren interessieren sich zunehmend auch Menschen aus anderen Berufsgruppen wie Bibliothekare, Religionspädagogen und Menschen, die in der Seniorenbetreuung tätig sind, für das Kamishibai . Das KreaShibai Erzähltheater ist eine Weiterentwicklung des Kamishibais. Bei diesem Theater kann man natürlich auch die Bildkarten zum Erzählen einer Geschichte benutzen oder man setzt es als Schattenspiel oder Stabpuppentheater ein. Zusätzlich kann man ein Rollbuch, dass von den Kinder selbst gestaltet werden kann, als wechselnden Hintergrund einsetzen. Im Vordergrund kann man z.B. mit Fingerpuppen verschiedenen Szenen stellen.  

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